Dynamitetrails

Auf alten Militär- und Karrenwegen in 7 Etappen von Mittenwald zum Gardasee   mehr ...

Unsere Mountainbike Touren

Die geplanten Touren bei diesem Bike Urlaub umfassen insgesamt:
 600km  17.000hm

Unverbindliche Buchungsanfrage

MTB Reise mit 7 Touren  

Dynamitetrails

Auf 17.000 Höhenmeter und 620 Kilometer führt dieser Alpencross zu den italienischen Paradegipfeln der Dolomiten. Von Beginn an führen knackige Trails, zunächst durch das leicht ansteigende Karwendeltal über den Hochalmsattel und das Plumsjoch, ins Inntal. Über die Tuxer Alpen überwinden wir den Alpenhauptkamm, um dann der Eisack nach Sankt Vigil zu folgen, dem Tor zum Fanestal. Dann ist es soweit, Vorhang auf für die Welt der Märchen und Sagen. Fast glaubt man, König Laurin selbst führt uns durch das Fanestal zum Limojoch, so greifbar nah rücken uns die Felszacken der bleichen Berge. Ob über Heiligkreuz trailend, vorbei an den Armentarolawiesen rollend, auf dem Bindelweg mit Blick auf den gewaltigen Marmoladagletscher surfend, ab dem dritten Tag begleiten uns fortwährend Zeugen der Dolomitenfront. Dabei wurden die Trails und Pässe seinerzeit angelegt, um schweres Gerät und Versorgungsgüter auch auf noch so entlegene Gipfel mit Tragtieren zu verbringen. Dementsprechend sind sie von Neigung und Untergrund auch ausgebaut. Uns kommt dieser Sachstand zu Gute, feiner Kies, ausgefahrene Anlieger, mit Felsplatten befestigte Wege und moderate Steigungen bieten viel Gripp in Up- und Downhill. Wie Späher bewegen sich Biker zwischen Lamtemar, Tofane und Rosengarten, hinter jeder Kurve ein neuer Blick auf den gewaltigen Sellastock. Auf dem "100 Kilometri dei Forti", entlang alter Sperrforts, Werken und Stellungen "erfährt" man die Geschichte einer längst vergangenen Epoche. Im Val Sugana riecht es bereits nach Gardasee, wenn wir auf dem alten Kaiserjägerweg den allerletzten 1.000 Höhenmeteranstieg in Angriff nehmen, um dann in das Dolce Vita des Gardasees einzutauchen.

Dolomiten-Fans, die sich der Herausforderung einer schweren Transalp stellen möchten und entsprechend fit sind. Kraft für steile Anstiege, Schwindelfreiheit, Bikebeherrschung und Abfahrtsvermögen auf schmalen Pfaden sollten vorhanden sein. Konditionelle und fahrtechnische Anforderung entsprechend unserer Levelbeschreibung liegen bei 4-4.

Wir haben für Dich eine Auswahl an sehr schönen 3-4 Sterne- Hotels getroffen, die alle mit einem reichhaltigen Speiseangebot und anderen Annehmlichkeiten auf Dich warten. Teilweise verfügen unsere Hotels über einen Wellnessbereich.

Der erste und letzte Tag unserer Reise ist jeweils für die An- und Abreise vorgesehen. Diese Reise wird als Etappenreise durchgeführt, d.h. wir starten morgens gemeinsam nach dem Frühstück an unserem jeweiligen Hotel und fahren zu unseren täglich wechselnden Etappenzielen. Dein Gepäck befindet sich während den Etappen in unserem Begleitfahrzeug und wird zum nächsten Hotel gebracht.

Ein wohl einzigartiger Service: Unser Begleitfahrzeug treffen wir an vereinbarten Treffpunkten, dort besteht auch die Möglichkeit, auf das Gepäck zuzugreifen. Während den Pausen bieten wir euch Verpflegung und Getränke an, so dass ihr neben einem Top-Service auch einen minimalen Aufwand an Nebenkosten habt!

Komm' mit und Entdecke mit uns die Dolomiten!

  • 2x Übernachtung in komfortablen 4*-Hotel
  • 6x Übernachtung in komfortablen 3*-Hotel
  • kostenlose Nutzung des Wellnesbereichs
  • 8x reichhaltiges Frühstücksbuffet
  • 8x mehrgängiges Abendmenü
  • 7x Etappenverpflegung (Getränke, belegte Brötchen, Obst, Müsliriegel, etc.)
  • Tourenführung und Reiseleitung
  • Rücktransport zum Startpunkt
  • persönliche Betreuung
  • Gepäcktransport und Begleitfahrzeug mit Werkzeug und Hilfsmittel
  • Foto-Service
  • GPS-Daten im Vorfeld

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Anreise

Eigenanreise nach Mittenwald, ankommen, einchecken, abschalten. Um 19:00Uhr gemeinsames Abendessen, kennenlernen und Tourbesprechung.

[85km / 1.980hm]

Das Tor zum Karwendel: Moderate Schotterwege zwischen Karwendel und Vomperkette bieten den perfekten Einstieg. Nach der Grenze zu Österreich führt der Trail entlang der jungen Isar zunächst recht steil zum Hochalmsattel (1.803m) hinter dem Karwendelhaus. Auf grobschottriger Abfahrt schreddern wir hinunter zum kleinen Ahornboden, bevor wir den zweiten Uphill des Tages angehen. Über das Plumsjoch (1.902m) erreichen wir das Inntal und damit das erste Etappenziel der Tour.

[97km / 3.080hm, ca. 60min Schiebepassage]

Über die Tuxer Alpen überqueren wir am zweiten Tag den Alpenhauptkamm. Mit Blick auf das Geiseljoch (2.291m) kurbeln wir auf feinen Schotterwegen den ersten Uphill des Tages hinauf. Der Pass ist komplett fahrbar und bietet einen tollen Panoramablick über die Gletscherwelt der Tuxer Alpen. Im Anschluss an die endlose Abfahrt nach Vorderlanersbach führt die folgende Auffahrt zunächst auf Asphalt durch eine beindruckend enge Schlucht zu den Schlageisspeichern. Mit Blick auf die Gletscher Hochfeiler und Möseler macht das finale Stück zum Pfitscherjoch doppelt Spaß. Noch eine Schiebepassage- und wir staunen über die geniale Aussicht am Pass.  Nach einer furiosen Abfahrt auf Schotter genießen wir den ersten italienischen Espresso im Etappenziel in Sterzing.

[90km / 2.190hm]

Sterzing bietet dem Alpenbiker mehrere Optionen für die Weiterfahrt. Schlüssel-, Pfitscher- oder Pfunderjoch sind einige der bekannteren Optionen. Auf unserer Route entscheiden wir uns für die leichteste Alternative, um Kraft für die spätere Auffahrt zu sparen und erreichen über Franzenfeste das Pustertal. Vorhang auf für den Eintritt in die Welt der Dolomiten. Schon während der romantischen Auffahrt zur Rodeneckalm kommen uns die Felszacken gefährlich nahe. Auf der Starkenfeldhütte (1.936m) kehren wir ein zur gemütlichen Rast mit Blick auf die Zinnen der bleichen Berge. Auf moderat ansteigenden und ausgewaschenen Wegen erreichen wir Sankt Vigil, das Tor zum Fanestal. 

[63km / 2.696hm]

Der Fanes-Traumpark eröffnet den Tag mit einer traumhaften Schotterauffahrt zum Limojoch (2.172m). Der schönste Park der Welt lädt ein zum cruisen, wer hier rast, lässt sich einiges entgehen. Auf der Fanesalm genießen wir den ersten Cappuccino, bevor wir mit den letzten Meter das Limojoch bezwingen. Der Downhill durch die Tofane über den Pso. Tadega (2.157m) auf ausgewaschenen Militär- und Karrenwegen endet bei den malerisch gelegenen Armentarolawiesen. Weiter geht es auf den hoch gelegenen Dynamittrails über den Pso. Prolonga (1.900m), Pso. Incisa (1.920m) und Pso. Campolongo (1.875m) nach Arraba. Zwischen Sella und Marmolada beginnt ab hier die wohl lohnendste Auffahrt der Alpen. Auf Serpentinen kurbeln wir zunächst bergan und tauchen auf Höhe der Seilbahnstation in den Bindelweg ein. Ein einzigartiger, epischer Pfad schlängelt sich kilometerlang am Berghang entlang. Auf dem gegenüberliegenden Marmoladagletscher spielte sich im ersten Weltkrieg eine wahre Tragödie ab. Wir genießen die Aussicht und trailen sanft bergab in Richtung Pordoipass (2.239m). Doch vorher legen wir am Rifugio Val de Pian (2.432m) noch einen kurzen Zwischenstopp ein. Zuletzt genießen wir noch die traumhafte Abfahrt ins Fassatal, wo wir unser Nachtlager aufschlagen.


[63km / 1.487hm]

Säbelrasseln! Auf alten Militärtrails rollen wir bergab durch das Fassatal. Das heutige Tagesziel ist die Umrundung der Latemargruppe. Im steten Auf- und Ab geht es über  Karerpass (1.745m), Reiterjoch (1.916m) und Pso. Lavaze (1.808m). Dabei sind die anliegergespickten Serpentinen mit feinem Schotterbelag bergab das eigentliche Highlight der Etappe. Wir erreichen das Fleimstal, unser heutiges Etappenziel. Mit Blick auf den Rosengarten beschließen wir den Tag in Cavalese.

[102km / 3.000hm]

Auf Kriegspfad: Die lange Auffahrt vorbei am Fort Buse zum Pso. Rolle (1.980m) führt uns um die Lagorai-Gruppe herum bis San Martino di Castrozza. Ab hier beginnt der Uphill auf einsamen Militärtrails zur Malga Tognola. Hier erhascht man noch einen letzten Blick auf die Pala-Gruppe, den wir allerdings mit ein paar Meter bergab tragen bezahlen. Dann beginnt der endlose Uphill über Serpentinen zum Pso. Cinque Croci (2.018m). Nach kurzer Rast stürzen wir uns in die epische, nicht endend wollende Abfahrt ins Val Surgana. Hier endet die Etappe in einem der antiken Dörfer.

[103km / 2.325hm]

Der gegen Ende des 19. Jahrhundert von Österreich-Ungarn in den Fels geschlagene Kaiserjägerweg diente als Nachschub- und Verbindungsweg zu allen österreichischen Festungen von Caldonazzo nach Rovere. Auf der anderen Seite versuchten Italiener die Österreicher in Schach zu halten. Sie bauten die Forts Verena und Campolongo und verbanden sie mit der Militärstrasse „100 Kilometri dei Forti“. Der Weg bildet heute eine interessante Mountainbikeroute, wir nutzen ihn um einen Abstecher zu den Festungen Belvedere und Lavarone zu tätigen. Aber ursächlich führt uns der asphaltierte Stieg auf dem Kaiserjägerweg (1.350m) zur Ebene der Sieben Gemeinden. Auf der Hochebene von Lavarone folgen wir der Militärstrasse zum Werk San Sebastian, bevor wir den Pso. Sommo (1.343m) erstürmen. Von hier aus bleiben wir auf der Hochebene und trailen weiter zum Monte Finoccio (1.603m). Hier riecht man den Gardasee förmlich. Wir stürzen uns in die Abfahrt nach Rovereto und stürmen den Pso. San Giovanni. Trailend, auf verblocktem Weg, erreichen wir Nago. Von hier ist es noch ein Katzensprung zu unserem Ziel in Riva. Bei Bierra und Gelato klingt die Tour in den Fluten des Gardasees aus.

Abreise

Nach dem gemeinsamen Frühstück treten wir gemeinsam die Rückreise zu unserem Ausgangspunkt der Tour an. Erfahrungsgemäß erreichen wir das Ziel zwischen 12:00-14:00 Uhr.

Auf alten Militär- und Karrenwegen - Mittenwald - Gardasee

Tour-Nr MTB 2017-11
Reisedauer 9 Tage
Etappen 7
Distanz 600km
Anstieg 17.000hm
Anspruch Level K 4 / T 4

Preis/Person

ab 1.295,00€

Teilnehmer Mindestens 6
Maximal 12

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